11.07.2016

Bild: Michael Jung 2014 (Foto Pat Röhring)
Dr. Michael Jung, Fraktionsvorsitzender

Rechtsextremismus und Rassismus bekämpfen, Unterstützung des Landes nutzen


„Vorurteile gegen Geflüchtete, rechts motivierte Gewalt: Das gibt es leider auch in Münster, wie die beiden Anschläge auf eine geplante Unterkunft für geflüchtete Menschen in Hiltrup jüngst gezeigt haben. Rechtem Gedankengut müssen wir als Bürgerschaft entschieden entgegentreten. Aber auch die präventive Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rassismus in unserer Stadt ist wichtig“, so Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion.

„In Münster gibt es viele Initiativen, die sich gegen Rechts engagieren. Als Stadt sollten wir uns noch stärker einbringen, um ein deutliches Zeichen zu setzen“, fordert Jung. Vor einigen Wochen habe NRW-Familienministerin Kampmann das Integrierte Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus vorgestellt. Im diesem Rahmen würden u. a. zusätzliche finanzielle Mittel in 2016 bereitgestellt, um Kommunen in ihrem Engagement gegen Rechts zu unterstützen. „Wir sollten die Möglichkeiten, die dieses Konzept bietet, für uns nutzen, das u. a. eine Förderung des interkulturellen Verständnisses junger Menschen durch Projekte der Jugendarbeit und der demokratischen Bildung an Schulen vorsieht“, kündigt der SPD-Fraktionsvorsitzende einen entsprechenden Antrag im Rat an. Das Konzept beinhalte auch eine bessere Aufklärung und Sensibilisierung von haupt- und ehrenamtliche Akteuren mit Blick auf rechtsextreme Erscheinungsformen und Gefahren. Dabei sei auch der gegenseitige Austausch sehr wichtig.

„Diskriminierung und Radikalisierung müssen wir vor Ort begegnen. Dazu sollen alle Akteure der Stadtgesellschaft einschließlich Verwaltung noch stärker an einem Strang ziehen, um zu zeigen: Rechtsextremismus hat bei uns keinen Platz“, so Jung.



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