22.04.2016

Bild: fairer_handel
v.r.n.l. Georg Knipping (Vorstandsmitglied Weltladen e.V.), Andrea Többen (Inhaberin „Frau Többen – faire und ökologische Mode“), Katharina Biegi (Vorsitzende SPD Ortsverein Münster Süd), Christoph Strässer (Bundestagsabgeordneter der SPD für Münster)

Warum Geiz nicht immer geil ist: Menschenrechte und fairer Handel

Am vergangenen Freitag lud der Ortsverein Süd der SPD Münster zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Menschenrechte und fairer Handel“. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Weltladen an der Hammer Straße diskutierten Christoph Strässer, Bundestagsabgeordneter der SPD für Münster, Andrea Többen, Inhaberin von „Frau Többen – faire und ökologische Mode“ sowie Georg Knipping, Vorstandsmitglied des Weltladen e.V.. Es moderierte Marita Otte aus dem Vorstand des Ortsvereins Münster Süd.

Mit viel Sachverstand aus dem Südviertel wurden die Probleme, die der globale Handel für die Menschenrechte bedeutet, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. „Es ist von großer Wichtigkeit, dass auch Unternehmen in die Pflicht genommen werden, bei der Durchsetzung von Menschenrechten ihren Beitrag zu leisten“ sagte Christoph Strässer im Hinblick auf den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte, der in den kommenden Monaten vorgestellt werden soll.

Andrea Többen erläuterte, dass lediglich das GOTS-Siegel garantiere, dass Textilien sowohl aus ökologischen als auch aus sozialen Gesichtspunkten fair hergestellt werden. Georg Knipping erzählte von der umfangreichen Arbeit seines Vereins, die sich neben dem Ladengeschäft auch auf Lobbyarbeit und politische Bildung erstreckt.
Katharina Biegi, Vorsitzende des Ortsvereins Münster Süd, war mit der Veranstaltung sehr zufrieden: „Wir haben uns sehr über das Interesse gefreut, auf das unsere Veranstaltung gestoßen ist. Wir hatten das Glück, mit Expertinnen und Experten aus unserem Viertel ein sehr wichtiges Thema besprechen zu können. Vor fast drei Jahren sind in Bangladesch über 1000 Menschen beim Einsturz einer Textilfabrik ums Leben gekommen und auch heute noch werden die Menschen am Ende unserer Lieferketten viel zu häufig ausgebeutet. Daher ist es sehr wichtig, auf die Produktionsbedingungen unserer Konsumgüter zu achten.“













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